Du steckst mitten in einer 👉 Zusammenführung und fragst dich, woran du erkennst, ob sich deine Katzen wirklich vertragen und miteinander wohl fühlen.
Es gibt körpersprachliche Zeichen und Verhaltensweisen, die dir zeigen, dass die Vergesellschaftung gut läuft oder bereits geglückt ist😻😻.
Anzeichen, dass die Zusammenführung deiner Katzen gut läuft
1 Die Katzen zeigen Interesse aneinander: Sie berühren mit ihrer Nase die Nase der anderen Katze und haben die Schwänze freundlich gehoben. Der Kontakt ist nur kurz und niemals für die andere Fellnase bedrängend.
2 Spielaufforderungen, die angenommen werden, sind ein ausgesprochen gutes Zeichen einer geglückten Zusammenführung.
3 Alle Katzen bewegen sich ohne Scheu und Angst durch alle Räume der Wohnung. Dies erkennst du an einer aufrechten Körperhaltung mit locker hängenden Schwänzen.
4 Wenn eine Katze an der neuen vorbeigeht (oder umgekehrt), tut sie dies ohne Hast und Scheu. Sie weicht nicht zurück und macht auch keinen großen Bogen um die noch nicht ganz vertraute Katze.
5 Es gibt keine 👉aggressiven Verhaltensweisen: Wenn es keine Anzeichen von Fauchen, Knurren oder Schlagen mit der Pfote gibt, deutet dies darauf hin, dass die Katzen sich miteinander wohlfühlen und die Grenzen der anderen Katze respektieren.
6 Wenn beide Stubentiger sich ganz entspannt im gleichen Raum aufhalten, ohne dass es zu Konflikten oder aggressivem Verhalten kommt, ist dies ein positives Zeichen.
7 Entspannte Katzen blinzeln hin und wieder, drehen den Kopf zur Seite und gähnen auch im Beisein der anderen Fellnase. Sie signalisieren damit ihre friedfertigen Absichten.
8 Miteinander befreundete Katzen oder solche, die sich sehr zugetan sind, berühren sich im Vorbeigehen an verschiedenen Körperstellen wie Stirn, Flanken oder Schwänzen. Dies ein Indiz dafür, dass sie sich miteinander wohl fühlen und schon eine positive Beziehung zueinander aufgebaut haben.
9 Katzen, die sich verbunden fühlen, liegen auch eng zusammen und kuscheln miteinander. Jackpot – 🧡lichen Glückwunsch!

Kontrollierte Zusammenführung an einer Gittertür
Führst du die neue Katze mit 👉 Hilfe einer Gittertür mit der alteingesessenen Katze zusammen oder bist mitten in einer 👉 Wieder-Bekanntmachung, ist es als Laie oft schwierig zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, die Tür zu öffnen.
Meiner Erfahrung nach sind die meisten Katzenhalter*innen sehr ungeduldig und lassen die Katzen zu früh zusammen.
Die Katzen vertrauen sich noch nicht genug und fühlen sich im Beisein der anderen entweder ängstlich, unsicher oder wütend. Diesen Fehler gilt es unbedingt zu vermeiden.

Zeichen, an denen du erkennst, dass die Zusammenführung an einer Gittertür gut läuft:
- Der Stubentiger schaut mal nach links, nach rechts, gähnt oder blinzelt. Damit signalisiert die Katze, dass sie friedlich gestimmt ist
- Die Katzen fressen entspannt in 1 m Abstand von der Gittertür.

- Sich hinlegen und/ oder sich putzen im Beisein der anderen Katze sind weitere positive Anzeichen.
- Selbstvergessen vor sich hinspielen zeigt, dass die Miez entspannt ist und keine Angst vor der anderen hat.
Diese Indizien sprechen dafür, dass der richtige Zeitpunkt ist, die Tür zu öffnen.
Bemerkst du eine leichte Anspannung einer deiner Fellnäschen? Dann verteile großzügig Leckerlis und trenne die beiden Katzen zunächst wieder voneinander. Du willst ja nichts überstürzen.
Führe das Training weiter fort und lasse die Katzen unter Aufsicht immer mal wieder für einige Minuten ohne Barriere zusammen.
Sind beide Katzen neugierig aufeinander und verhalten sich so wie oben beschrieben, steht einem harmonischen Zusammenleben nichts mehr im Wege.

Hallo, ich bin Katja Henopp – Katzenpsychologin mit über 10 Jahren Erfahrung in der Verhaltensberatung für Katzen.
Mein Herzensthema ist der Mehrkatzenhaushalt. Ich helfe Katzenmenschen dabei, die oft subtilen Konflikte zwischen ihren Katzen zu erkennen und aufzulösen – damit alle entspannt zusammenleben können.
Besonders wichtig ist mir auch die Schmerzerkennung bei Katzen. Katzen verbergen ihre Schmerzen so gut, dass stilles, anhängliches oder aggressives Verhalten fälschlicherweise missinterpretiert wird und die Katze unnötig lange leidet.
Meine Superkraft: Ich übersetze „Kätzisch“ in Menschensprache – damit du endlich verstehst, was deine Katze dir mit ihrem Verhalten wirklich sagen will.
Im Leben mit Katze Insider Club und im Leben mit Katze Podcast teile ich mein Wissen aus hunderten Beratungsfällen – damit du deine Katzen endlich wirklich verstehst.









