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„Meine Katze spielt nicht!“, höre ich oft von Katzenhaltern im Brustton der Überzeugung. Bisher konnte ich diese Aussage jedes Mal widerlegen und die Katzenhalter staunten nicht schlecht, was ihre Katze plötzlich drauf  wenn man denn die richtige „Ausrüstung“ und die entsprechende Technik drauf hat. Schließlich zählt das (Jagd-)Spiel zu den Grundbedürfnissen jeder Katze.

Wie spielst du also richtig mit deiner Katze?

Die Spielangel

Spielangel für Katzen

Die unschlagbare Nummer 1 beim Katzenspielzeug ist aus meiner Erfahrung die Spielangel, die es in verschiedenen Ausführungen und Modellen mit maus- oder vogelähnlichen Anhängern gibt. Ich bevorzuge solche mit flexiblem langem Stab (einer Reitgerte ähnlich), da diese robust ist, jede Bewegung mitmacht und einen enormen Radius hat – da kann man schon mal ganz bequem auf der Couch sitzend die Angel kreisen und die Katzen rennen lassen 😉

Meine Lieblingsangel gibt es übrigens hier:

👉Kätts

Beliebt sind Angeln mit Federn, Schnüren, Würmchen…, alles, was einer Beute ähnelt.

Hier findest du ein breites Angebot an geeigneten  Spielangeln*.

Mit der richtigen Spielangel fällt es dir viel leichter, mit deinen Katzen richtig zu spielen.

Harte Bällchen oder Glöckchen an der Schnur kommen weniger gut an.

Das geht gar nicht beim Katzenspiel

  • Da Mäuse oder andere kleine Beutetiere vor einer Katze im Normalfall weglaufen, darf auch die Federdie Fellmaus o.ä. nicht auf die Katze geworfen werden. Natürlich gibt es ganz mutige Kater, die auch dann das Spielobjekt attackieren, wenn es ihnen quasi ins Gesicht springt.Die weitaus größere Anzahl an Katzen wird sich aber irritiert bis verängstigt umdrehen und weggehen oder -laufen, besonders dann, wenn das Objekt die Größe einer ausgewachsenen Ratte besitzt.
Katze findet Spielen blöd

Tatsächlich konnte ich schon eine wehrhafte „Boxermaus“ beobachten, wie sie, auf ihren Hinterpfötchen stehend, in Angriffsstellung auf die Nase meiner Meggie ging.

Wie diese reagierte, warum manche Katzen vor Salatgurken weglaufen und was das alles mit einer katzengerechten Beschäftigung zu tun  hat, erfährst du in meinem 🎙Leben mit Katze Podcast.

 

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So spielst du richtig mit deiner Katze

Leben mit Katze Spieletipps und Spieletest

Der Trick besteht im Perspektivenwechsel – wie würde eine Maus reagieren, wenn sie sich vor einem potenziellen Angreifer bedroht fühlt? Genau – sie läuft von der Gefahr weg und versucht, sich in Sicherheit zu bringen, am besten dort, wo es schön eng ist, z.B. unter einem Schrank.

Für uns als Spielpartner gilt dann, die Beute geschickt um eine Ecke zu werfen, aus dem Gesichtsfeld der Katze, oder die Fellmaus unter einem Kissen oder in einem Schuh verschwinden zu lassen. Darauf hat unsere geschickte Katze nur gewartet, denn jetzt kann sie ihre Pfoten katzengerecht einsetzen und die Beute herauspfoteln. 

Applaus – du hast beim Spiel mit deiner Katze alles richtig gemacht!

Noch ein Spielirrtum im Katzenalltag

Und übrigens…noch so ein Irrtum: Feuere deine Katzen beim Jagdspiel bloß nicht an, denn das könnte für Irritationen bei deinen Katzen sorgen. Gilt doch das ungeschriebene Gesetz bei den felinen Jägern: „Beim Jagen (Spielen) wird nicht gequatscht!“

Ehrlich – ich habe schon Katzen beobachtet, die beim überschwänglichen verbalen Lob durch ihren Zweibeiner angewidert das Gesicht verzogen (ja, an dieser Stelle vermenschliche ich ein wenig) und sich davontrollten.

Sehr zum Verdruss ihrer Menschen, die annahmen:  „Meine Katze spielt nicht gerne!“

 

Wie gut, dass du es jetzt besser weißt.

Fellnasenpost Katja Henopp

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